Matrix-Distanzsensoren TMD

Füllstandsmessung auf transparente Flüssigkeiten

Unser TMD Sensor überzeugt durch:

  • Explosionsgeschützte Ausführung durch druckfeste Kapselung Ex „d”
  • Messbereiche von 10 mm bis 2000 mm auf weißem Ziel
  • Messung auf Oberflächen transparenter Flüssigkeiten wie Lacke, Lösemittel oder brennbare Flüssigkeiten
  • Flexible Ausgangssignale: digital (RS-485), analog (4 bis 20 mA) oder Schaltausgang

NEU! Optionaler LWL am Sensor – das Einsatzgebiet wird deutlich vergrößert!

  • Messungen in Glasrohren, auch bei transparenten Flüssigkeiten, sind jetzt möglich

  • Perfekt für Messungen in der Ex-Zone 0 – höchste Sicherheit garantiert

  • Erreichen schwer zugänglicher Stellen – auch hinter Glasscheiben

  • Der LWL ist bis zu 2 m lang, für flexible Installation

  • Messbereich mit LWL:30 mm bis 400 mm auf transparente Flüssigkeiten

Entdecken Sie den innovativen Lichtlaufzeit-Sensor Typ TMD – die perfekte Lösung für präzise und sichere Messungen in anspruchsvollen Umgebungen. Er eignet sich ideal für Füllstandsmessungen, Abstandsmessungen und Positionsmessungen.

Optische Entfernungsmessung in Ex Gefahrenbereichen

Die Produktfamilie TMx ist entwickelt worden, um Entfernungen zu Flüssigkeitsoberflächen im Ex-Bereich zu messen.

Dabei können insbesondere auch transparente Flüssigkeiten (z.B. Klarlack, Alkohol, Lösemittel, brennbare Flüssigkeiten) erfasst werden.

Direkte Messung

Eine direkte Messung liegt vor, wenn der Sensor direkt über der zu erfassenden Flüssigkeitsoberfläche montiert werden kann.

Dabei misst der Sensor die ortsaufgelöste Entfernung zu einer gewissen Fläche auf dem Zielobjekt. Dadurch ist es möglich, auch auf unruhigen Flüssigkeitsoberflächen und unebenen Flächen von Schüttgütern zu messen.

Die ortsaufgelöste Messung ermöglicht es weiterhin, Bereiche des Sichtfeldes abzuschalten, um z.B. Hindernisse auszublenden. Für unebene Oberflächen kann eine Mittelwertbildung der Entfernungen berechnet werden. Die ortsaufgelösten Entfernungsdaten können auch genutzt werden, um eine Neigungserfassung der betrachteten Fläche durchzuführen.

Messung mit LWL

Optional kann an den Sensor ein Lichtwellenleiter (LWL) angebracht werden. 

Dadurch ist es möglich, auch an schwer zugänglichen Stellen messen zu können. Da der Meßbereich erst einige Millimeter nach dem Ende des LWL beginnt, kann mit einem LWL auch durch Glas, z. B. ein Schauglas oder ein Glasrohr, hindurch gemessen werden. Außerdem ermöglicht es der LWL, den Meßpunkt beliebig in Zone 0 zu platzieren, während der Sensor selbst in Zone 1 montiert wird.

Eine ortsaufgelöste Messung ist mit dem LWL nicht mehr möglicht.

Highlights

  • Abstandsmessung durch direkte Lichtlaufzeitmessung (direct Time-of-Flight)
  • direkt einsetzbar in Ex Zonen 1, 2, 21, 22; darf in Ex Zonen 0 und 20 hineinstrahlen
  • Entfernungsmessung typisch bis 2 m, bei geeigneter Zielfläche bis zu 4 m
  • Öffnungswinkel einstellbar
  • Messwertausgebe über RS-485-Schnittstelle und konfigurierbarer Stromschnittstelle 4 – 20 mA
  • Schaltausgang schaltet bei Über-/Unterschreitung einer frei konfigurierbaren Entfernung
  • Laserklasse 1
  • Infrarotlicht
  • Explosionsgeschütztes Gehäuse aus Aluminium
  • Schutzart IP65
  • einfache Konfiguration über Menüsystem (RS-485) oder aus einer Steuerung (SPS) heraus

Anwendungen

  • Füllstandsmessungen von Schüttgut und Flüssigkeiten in Ex-Bereichen
  • Messung auch auf klaren Flüssigkeiten wie sauberem Wasser, Klarlack und Lösemittel
  • Neigungserfassung bei Auswertung der zweidimensionalen Messung
  • Anwendungen z.B. in der
    • Frischwasser und Abwassertechnik
    • Pharmaindustrie
    • Chemischen Industrie
    • Automobilindustrie

Der Messwert kann digital über eine RS-485-Schnittstelle oder über eine Stromschnittstelle 4…20 mA ausgelesen werden. Außerdem besitzt der Sensor einen Schaltausgang, der bei einer einstellbaren Entfernung schaltet. 

Alle Parameter der Stromschnittstelle und für den Schaltausgang können über die RS-485-Schnittstelle eingestellt werden. 

Zur manuellen Parametrierung steht ein praktisches Menüsystem zur Verfügung, das mit jedem Terminalprogramm bedient werden kann. Es ist auch möglich, werksseitig vorparametrierte Geräte nach Kundenanforderungen zu liefern, bei denen optional eine weitere Parametrierung gesperrt ist.